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Ahoi, Leute

Tänzer
Robert Fischer
„Das Tanzparkett ist meine Bühne“, sagt Robert Fischer, der als Tanzlehrer in der Markkleeberger Tanzschule „Tanzeria“ arbeitet, die auch Standorte in Leipzig betreibt. Ob Kindertanz ab drei Jahren, Paartanz oder Dance-Fitness-Kurse – der 36-Jährige hat ein breites Repertoire.
Als Fachtanzlehrer für Boogie-Woogie, Jive, Rock’n’Roll und Tango Argentino unterrichtet er zahlreiche Tanzinteressierte. Ein Highlight ist der internationale Line Dance Flashmob im Leipziger Hauptbahnhof, Osthalle, am 2. Mai von 14 bis 17 Uhr.

Künstlerin
Lucia Helbing
Lucia Helbing entwickelt nachhaltige, langlebige Designs. Bekannt wurde sie mit der Marke „Terials“. Nach zwei Jahrzehnten in der Fast-Fashion-Branche entschied sie sich bewusst für funktionales Design. „Ich möchte Kork als modernes Material jenseits seines Öko-Images neu denken“, sagt die Wahl-Leipzigerin.
Ihre Interieur- und Designobjekte aus dem Naturprodukt sind handgefertigt und ein „Gegenentwurf zur sterilen Massenware“, wie die 44-Jährige erklärt. Erhältlich sind die Vasen und Kerzenständer im Museumsshop des Museums der bildenden Künste Leipzig.

Unternehmer
Qendrim Maliqi
Als Kleinkind kam Qendrim Maliqi mit seinen Eltern aus dem Kosovo nach Leipzig. Heute arbeitet der 29-Jährige als Physiotherapeut und verfügt aufgrund seiner Blindheit über eine besonders ausgeprägte Wahrnehmung. Der Unternehmer betreibt drei Praxen in Lindenthal, Möckern und Paunsdorf, arbeitet mit seinem Team ganzheitlich und betreut auch Profisportler.
Vor Kurzem ist er in die Gastronomie eingestiegen, obwohl viele an seinem Erfolg zweifelten. „Ich liebe es, bis zum Nachmittag in der Praxis zu arbeiten, und später als Geschäftsführer einer Burgervision-Filiale in der Südvorstadt tätig zu sein.“

Schmuckdesignerin
Martha Strobel
„Weg vom Rechner und hin zu etwas Handwerklichem“, war der Wunsch von Martha Strobel, die mehrere Jahre als Kommunikationsdesignerin in Hamburg und Wien gearbeitet hat. Die 43-Jährige gründete das Schmucklabel „Silver Sister Jewelry“ und arbeitet mit dem Edelmetall Silber. Für sie ist das auch eine persönliche Entwicklung. „Ich möchte Frauen schon in jungen Jahren dazu ermutigen, ihr graues Haar zu akzeptieren und sich mit handgefertigtem Schmuck Selbstbewusstsein zu verschaffen.“
Im Atelier in der Spinnerei finden am 3. und 17. Mai jeweils vierstündige Workshops unter dem Titel „Vom Wachsmodell zum Silberring“ statt.

Fotograf
Timo Krause
Eine Premiere feiert Timo Krause bei der Schichtwechsel-Ausstellung am 30. und 31. Mai, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Der Autodidakt arbeitet vor allem im künstlerischen Bereich der Fotografie. „Ich habe ein großes Faible für Aktfotografie, Porträts und Fine Art“, erklärt der 46-Jährige, der hauptberuflich in einem Fachverlag arbeitet.
„Schwarz ist das schönere Bunt“, beschreibt der Familienvater seine Arbeiten, die Geschichten erzählen und Stimmungen vermitteln. Gemeinsam mit elf Leipziger Fotokünstlern ist er bei der Vernissage am 29. Mai ab 18.30 Uhr im Tapetenwerk vertreten.

