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Im September 2026

Ahoi, Leute

Hallo Herbst, du bunte Jahreszeit: Plakatkünstler Jochen Fiedler lädt ins Museum, Gerd Lehmanns Bilder gehen in den Druck, Illustratorin Vanessa Mundle engagiert sich feministisch, Sandra Liese kümmert sich um Vierbeiner und Jana Kreuz widmet sich der Streetart.

Sandra Liese
Sandra Liese © Regina Katzer

Hundefriseurin

Sandra Liese

Als Kind hatte Sandra Liese auf die Frage nach ihrem Traumberuf nur zwei Antworten: Autos oder Tiere. Heute verbindet die 34-Jährige beides. Hauptberuflich arbeitet sie in einem Autohaus, samstags kümmert sie sich als Hundefriseurin um das Wohl ihrer vierbeinigen Kunden. Unter dem Label „PfotenBlüte“ fertigt sie nicht nur kreative Accessoires für Hunde an, sondern bietet auch professionelle Fellpflege und schonende Zahnpflege mit Ultraschall in Grünau an.

Fotografin

Jana Kreuz

Am Anfang hat sie viel unterwegs „geknipst“ – auf Urlaubsreisen mit den Eltern und während der Studienzeit. Heute experimentiert Jana Kreuz mit einer spiegellosen Systemkamera und widmet sich vor allem der Schwarz-Weiß-Fotografie. „Ich arbeite mit wenig Equipment, probiere viel aus und bin fasziniert von Licht und Schatten“, erzählt die 55-Jährige. Bei der Nacht der Kunst am 5. September sind ihre faszinierenden Arbeiten im MONOPOL in der Haferkornstraße zu sehen.

Grafiker

Jochen Fiedler

Zum 90. Geburtstag des Künstlers Jochen Fiedler zeigt das Stadtgeschichtliche Museum eine Auswahl seiner Plakate zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Der in Schlesien geborene Fiedler studierte nach einer Lehre als Gebrauchswerber in Berlin, lehrte an der Burg Giebichenstein und arbeitet bis heute mit seiner Ehefrau, der Grafikerin Jutta Damm, zusammen. Der Eintritt ist frei. Geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

Illustratorin

Vanessa Mundle

Die gebürtige Thüringerin studierte Buchkunst an der Burg Giebichenstein und lebt heute mit Mann und Hund in Leipzig. Für den Fischer Verlag arbeitete Vanessa Mundle an einer Geschichte über wohnungslose Jugendliche. „Ich bin stark politisch und feministisch geprägt“, sagt die 39-Jährige. Wichtig ist ihr, dass Kunst für alle erschwinglich bleibt. Ihre Illustrationen sind in der Südvorstadt bei Vielfach und in Plagwitz im Westfach erhältlich.

Bildermacher

Gerd Lehmann

Mehr als vier Jahrzehnte lang hat Gerd Lehmann mit seiner Kamera Geschichten erzählt. Er hat Menschen porträtiert, Momente in Leipziger Szenekneipen und die einzigartige Atmosphäre des Wave-Gotik-Festivals eingefangen. Jetzt werden ausgewählte Bilder des heute 81-jährigen Fotografen in einem Wandkalender für 2027 vereint. Ab Mitte September ist das Kunstwerk im Handel bei Hugendubel, Thalia und Ludwig erhältlich – und auf www.ahoi-leipzig.de/shop!

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