//
//
  • Leute
Im März 2026

Ahoi, Leute

Das sind die Gesichter des Monats März: Henriette Rösch verfasst Kriminalliteratur mit lokaler Verankerung, Konrad Gehse verbindet Malerei und Gastronomie, Hong Thai Nguyen ist spezialisiert auf traditionelle japanische Küche, Mascha Vassena lehrt kreatives Schreiben und Jana Dubiel führt einen neuen Laden mit ausgewähltem Sortiment.

Jana Dubiel
Jana Dubiel © Feder Konfetti

Schöne Dinge

Jana Dubiel

Das Leben ist Veränderung: Jana Dubiel, die viele Jahre als Marketingexpertin im Maschinenbau tätig war, widmet sich nun den schönen Seiten des Lebens und wagt den Schritt in den Einzelhandel. „Ich übernehme Verantwortung für einen neuen Laden in Leipzig“, erzählt die 42-Jährige, die seit Ende Februar im „Feder & Konfetti“ im Leipziger Stadtteil Schleußig die Kunden glücklich macht.

Dabei begeistert sie nicht nur mit liebevoll arrangierten Trockenblumen, sondern auch mit einer sorgfältig ausgewählten Mischung aus Deko, Büchern, Kinderspielzeug und Tarotkarten.

Tatort Bibliothek

Henriette Rösch

Eine abgetrennte Hand in der Buchsortieranlage der historischen Leipziger Uni-Bibliothek Albertina: Mit diesem Fund beginnt „Hinter Fragen“, der zweite Leipzig-Krimi von Hanka Kross. Hinter dem Pseudonym steckt Henriette Rösch, Vizedirektorin der Universitätsbibliothek und Autorin unblutiger, atmosphärischer Kriminalliteratur mit viel Lokalkolorit.

Zwei Romane hat Rösch bereits im Eigenverlag veröffentlicht; erhältlich online und im Leipziger Buchhandel. Zur Buchmesse im März stellt sie genau dort ihren Roman vor, wo Fiktion und Realität unheimlich nah beieinander liegen – in der Albertina.

Sushi-Meister

Hong Thai Nguyen

Das Sakura ist seit mehr als zwei Jahrzehnten eine angesagte Adresse in Leipzig. Der heute 58-jährige Hong Thai Nguyen eröffnete das Restaurant als eines der ersten Sushi-Lokale der Stadt.

In Vietnam geboren, kam er mit 20 Jahren nach Deutschland, um als Gastarbeiter in der Messestadt zu arbeiten. „Wie man Sushi zubereitet, habe ich bei einer Familie in Köln gelernt“, erklärt der Vater zweier erwachsener Kinder. Sein neues Lokal heißt Zen.Sakura und bietet japanische Küche in ruhiger Atmosphäre.

Kunst und Küche

Konrad Gehse

Maler oder Koch? Konrad Gehse vereint beides und das mit beeindruckender Leidenschaft. 1980 in Leipzig geboren, wuchs er in einer Künstlerfamilie auf, in der Kreativität zum Alltag gehörte wie das Abendessen. Schon früh pendelte er zwischen Leinwand und Herdflamme.

Nach seinem Abendstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst zog es ihn in die Berliner Spitzengastronomie, bevor er mit dem Restaurant „Le Petit Franz“ in der Messestadt Aufmerksamkeit erregte. Seit zwei Jahren arbeitet Gehse in einem Scheunenatelier in Kreuma: Mit weitem Himmel, viel Raum und der Freiheit, Kunst und Kochen miteinander zu verweben.

Autorin, Malerin und Dozentin

Mascha Vassena

„Familien sind so interessant, weil sie so vielfältig sind“, sagt Mascha Vassena über ihre Arbeit als Autorin. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Familiendramen, Belletristik und Kriminalgeschichten. „Das Schreiben ist mein Hauptberuf, Zeichnen und Malen sind meine Leidenschaft.“

Bereits als Kind entwickelte sie eigene Geschichten, die ihr Vater für sie aufschrieb. Auf der Leipziger Buchmesse gibt die 55-Jährige, die in Würzburg aufgewachsen ist, Kommunikationsdesign studiert und viele Jahre als freie Journalistin gearbeitet hat, Kurse für kreatives Schreiben.

« zurück
zur aktuellen Ausgabe