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Ahoi, Leute

Kampfkunst
Tom Naumann
Der 41-jährige Tom Naumann arbeitet als Headcoach im Leipziger Peacemaker Gym. Aufgewachsen in Thüringen und seit 2006 zu Hause in der Messestadt, war er nach dem Studium der Verlagsherstellung an der HTWK als Grafikdesigner tätig.
Die thailändische Kampfkunst Muay Thai half ihm, Körper und Geist besser kennenzulernen und mentale Stärke zu entwickeln. „Für mich ist Muay Thai wie Schach – nur dass Fäuste, Ellbogen, Knie und Beine die Figuren sind, mit denen ich Strategien entwickle.“ Er schätzt die weltweite Community, pflegt viele Freundschaften und verbringt mit seinen zwei Hunden gern Zeit im Auwald.

Wohlfühlen
Ariane Michiko
Unter dem Motto „Sich gehalten und getragen fühlen“ bietet Ariane Michiko Shiatsu für Frauen an. Die 44-Jährige wuchs in Baden-Württemberg auf und besuchte als Kind regelmäßig ihre Großfamilie im japanischen Kobe.
Nach einem Studium der Japanologie und Pädagogik in Heidelberg sowie einem Auslandsjahr in Japan zog sie vor zwanzig Jahren nach Leipzig. „Schon als Jugendliche habe ich mich für alternative Medizin interessiert“, erzählt die Therapeutin, die mit Druckmassagen Verspannungen und Blockaden löst. Demnächst auch gezielt für Schwangere.

Unikate
Judith Herschel Hille
Judith Herschel Hille gehört zur Leipziger Handmade-Szene. Unter dem Label „Stoffpost“ fertigt die Designerin einzigartige Postkarten aus alten Kleidungsstücken. Im Leipziger Pop-up-Store „Schöne Dinge von uns zu euch“ in der Mädler-Passage bringt die Geschäftsfrau mehr als zehn regionale Kunsthandwerker zusammen.
Die Unternehmerin sitzt selbst oft vor Ort an der Nähmaschine und fertigt Halsbänder für Hunde, robuste Taschen aus Segeltuch sowie originelle Schlüsselanhänger. In ihrer Freizeit sucht sie Erholung am Cospudener See – auf einem SUP-Board mit Mann und Hund.

Vintage
Andrea Kläsner
Mit ihrem Laden „Lack Secondhand & Vintage“ in Schleußig hat Andrea Kläsner ihren Traum realisiert. In ihrer Schatzkiste verkauft die 36-Jährige aus Saarbrücken auf Kommission sorgfältig ausgewählte Secondhand- und Vintage-Stücke.
Die studierte Sozialwissenschaftlerin lebt seit zwölf Jahren in der Messestadt. „Ich schätze besonders den Leipziger Westen und bummle gern über die Karl-Heine-Straße oder am Kanal entlang“, erzählt die Gründerin. Mit ihrem Geschäft möchte sie eine lebendige Community schaffen – und so Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft fördern.

Kreativität
Sibylle Reck
Die 28-jährige gebürtige Hessin hat in Frankfurt am Main Ethnologie studiert, doch ihre Leidenschaft gilt der Kunst. Beim ersten Besuch in Leipzig wusste Sibylle Reck sofort: Hier will sie leben und arbeiten. „In Coronazeiten habe ich die Liebe zum Nähen wiederentdeckt“, erzählt sie.
Im Westwerk fand sie einen Laden: Im „Lookbook Store“ können Besucher Accessoires, Mode und Kunst entdecken. Ihre kreative Vielseitigkeit spiegelt sich in jedem Detail des Ladens wider. „Ich konnte mich selbst nie auf einen Kleidungsstil festlegen – deshalb ist mein Sortiment so bunt und abwechslungsreich.“

