30 Jahre Bandgeschichte zwischen Folk, Jazz und Weltmusik
Seit Mitte der 1990er-Jahre prägen die 17 Hippies die Berliner Musikszene. Der Bandname ist dabei kein Hinweis auf die tatsächliche Mitgliederzahl, sondern eine bewusste Setzung. Aktuell stehen zehn Musiker gemeinsam auf der Bühne.
Mehr als 3.000 Konzerte in 27 Ländern dokumentieren die internationale Präsenz der Gruppe. Tourstationen führten sie unter anderem nach Japan, Australien und in die USA. Über die Jahre entwickelte die Band einen eigenen Klang, der akustische Instrumente in den Mittelpunkt stellt.
Eigene Kompositionen und traditionelle Einflüsse
Musikalisch verbinden die 17 Hippies Elemente aus Osteuropa, Americana und Chanson mit Rock-, Pop- und Jazz-Erfahrungen. Das Repertoire umfasst Lieder in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, Englisch und Französisch.
Charakteristisch ist die Mischung aus traditionellen Stücken und Eigenkompositionen. Akkordeon, Bläser, Kontrabass, Percussion und Saiteninstrumente erzeugen ein vielschichtiges Klangbild. Die Band arbeitet bewusst mit akustischen Arrangements.
„Clowns & Angels“: Zwischen Maskerade und Aufrichtigkeit
Das aktuelle Album „Clowns & Angels“ greift gesellschaftliche Spannungsfelder auf. Die Songs bewegen sich zwischen leisen, erzählerischen Momenten und rhythmisch dichten Passagen. Themen sind Identität, Verstellung und Authentizität.
Musikalisch spannt das Album einen weiten Bogen: von einem traditionellen amerikanischen Walzer bis zu brasilianischen Rhythmen. Einzelne Titel wie „Je démissionne“ oder „Gisèle“ setzen erzählerische Akzente. Auch eine Hommage an „Das Model“ von Kraftwerk findet sich im Programm.
Jubiläumstour seit Ende 2025
Zum 30-jährigen Bestehen plante die Band eine Zugabentour durch Deutschland. Neben neuen Songs stehen auch ältere Stücke auf dem Programm. Das Album ist auf CD und Vinyl erhältlich.
Mehr Infos unter:
www.17hippies.de


