• Ausstellung
Von der Keilschrift zum Binärcode

Zeichen – Bücher – Netze

  • 15.09.2020 - 31.05.2021
© Veranstalter

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr

 

Die Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek, „Zeichen – Bücher – Netze: von der Keilschrift zum Binärcode“, erzählt entlang der drei Medien-Innovationen Schrift, Buchdruck und digitale Netze eine kurze Mediengeschichte der Menschheit. 

Ob Kerbholz, Tattoo oder anatomisches Lehrbuch, ob Leuchtreklame oder Tarnschrift, Grabstein, Roman oder Liebesbrief – seit mehr als 5.000 Jahren notiert der Mensch sein Wissen über die Welt, seine Mitteilungen und Fantasien mithilfe schriftlicher Zeichen. Vor der Erfindung der Schrift haben die Menschen Informationen von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Schrift, Buchdruck und Computer ermöglichen das Speichern von Wissen, das so die Zeiten überdauern kann. 

Die Ausstellung lädt ein, frühere Kommunikationsformen, Erinnerungstechniken und Schriftsysteme, historische Buchformen und moderne Aufzeichnungstechniken zu erkunden. Sie beleuchtet die Fortschrittsleistung von Johannes Gutenberg, eröffnet „Lesewelten“, berichtet über Zensurfälle und stellt Meisterleistungen mittelalterlicher sowie moderner Buchkunst vor. Die rasante Medienentwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt auf, wie das Buch seine Rolle als Leitmedium verliert und mit Radio, Fernsehen und digitalen Netzwelten konfrontiert wird. Am Ende des Rundgangs wagt die Ausstellung in sechs Künstler-Dioramen einen spielerischen Blick in die Zukunft der Medien.

2013 wurde die Dauerausstellung mit dem Antiquaria-Preis für Buchkultur ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung: „Der klug durchdachte Parcours von den Keilschriften bis zu den digitalen Techniken spricht Laien ebenso wie Fachleute an und hat begeisterte Reaktionen ausgelöst.“

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