Ob in der Champions League oder bei der Vuelta, bei Kampfsportveranstaltungen oder beim
Basketball, ob in Arenen, auf Tribünen oder bei Kinder- und Jugendwettkämpfen: Antisemitische
Anfeindungen und Angriffe im Sport gehören zum Alltag. Der 7. Oktober 2023 stellte auch im Sport
eine Zäsur dar. Seitdem haben die Angriffe auf jüdische, jüdisch-konnotierte und israelische
Sportler:innen und Fans neue Dimensionen erreicht. Hinzu kommt die zumeist ausbleibende
Solidarität mit den Betroffenen. Der Historiker Yuval Rubovitch und die Sportsoziologin, Trainerin und Journalistin Clara-Sophie Müller diskutieren aktuelle und historische Erscheinungsformen von Antisemitismus im Sport: Wie funktionierten Ausschlüsse von Jüd:innen während der Zeit des Nationalsozialismus? Wo verlaufen mögliche Parallelen und worin unterscheiden sich die Formen der Anfeindungen damals und heute? Wie können Empathie und Solidarität mit Betroffenen gestärkt werden, jüdische Sichtbarkeit und die Bekämpfung von Antisemitismus im Sport wieder mehr Nachdruck erhalten?
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Zwischen Anfeindung und Ausschluss: Antisemitismus im Sport
29.09.2026
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30.09.2026