Warum erfährt jüdisches Leiden so viel Aufmerksamkeit, während jüdisches Leben in der Gegenwart häufig wenig Beachtung findet oder sogar als störend wahrgenommen wird? Dieser unbequemen Frage geht die US-amerikanische Autorin Dara Horn in ihrem Buch „Von der Liebe zu toten Juden“ (People Love Dead Jews) nach. Die Übersetzer*innen Joël Ben-Yehoshua und Ronja Bußmann diskutieren zentrale Thesen des Buches und ihre Bedeutung für Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Erinnerungskultur und Antisemitismus, nach gesellschaftlichen Erwartungen an Jüdinnen und Juden und danach, wie jüdisches Leben heute selbstverständlich sichtbar und anerkannt sein kann. Veranstalter: Eine Veranstaltung im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2026
Mitwirkende: Mit Ronja Bußmann und Joël Ben-Yehoshua
Eintritt: kostenfrei
Anmeldung: nicht erforderlich
Dara Horn: »Von der Liebe zu toten Juden«
14.10.2026
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15.10.2026