• Ausstellung

Störenfriede. Kunst, Protest und das Ende der DDR

  • 22.10.2020 - 02.05.2021
Außenansicht des Deutschen Buch- und Schriftmuseums mit dem Schriftzug zur Ausstellung Störenfriede © Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns 1976 zogen sich zahlreiche ostdeutsche Künstler, Künstlerinnen und Intellektuelle aus Enttäuscheung über die staatliche Kulturpolitik der DDR aus dem offiziellen Kunstbetrieb zurück. Auf der Suche nach Freiräumen entwickelten sie alternative Lebens- und Gestaltungsmöglichkeiten: Sie besetzten leerstehende Wohnungen und Fabrikgebäude, die sie als Ateliers und Probenräume nutzten, initiierten Lesungen, Musiksessions oder Performances und schufen so selbstbestimmte Orte einer »zweiten Öffentlichkeit«. 

Die Ausstellung nimmt den 30. Jahrestag der Proteste im Herbst 1989 zum Anlass, an Hand von Künstlerzeitschriften, Mailartprojekten bis hin zu Punkkonzerten die kreative Vielfalt und Lust am Experimentieren zu zeigen; aber auch die anmaßenden und zerstörerischen Übergriffe der Staatssicherheit. 

Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikarchiv und in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig

Eintritt frei

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr

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