Wenn Marcel Schäfer durch seine Werkstatt im Leipziger Westen geht, greift er nach Holz wie andere nach Worten. „Eigentlich so gut wie gar nichts“, sagt er auf die Frage, was weggeschmissen wird. Für andere wäre es nur Feuerholz.
Schäfer sammelt und sortiert auch kleinste Reste. Daraus entstehen Essbretter, verleimt, gehobelt, mit Schweizer Kante versehen, geölt. Jedes Stück ein Unikat, Dutzende liegen schon in einem der Metallregale. Er verkauft seine Werke, darunter viele individuelle Möbelstücke, über sein Label „Pappenhaimer“ an Galerien, Museen, Bühnen, Restaurants und Bars.




