Gleich am Eingang sitzt Jutta am Mikrofon. Jutta ist eine Figur aus dem Kosmos von Malte Zenses. Mit ihr und der fiktiven Band „Chaos Kadetts“ beginnt die Ausstellung sehr skulptural – und setzt sich dann vielfältig mit Malerei, Collage, Drucktechnik und eher experimentellen Öl-auf-Filz-Arbeiten fort.
Die Werke sind extra für die Ausstellung entstanden. Bei aller Abstraktion taucht immer wieder ein Baum in den Bildern auf. Inspiration von einer alten Eiche in der Uckermark, erzählt Zenses. Ein Ort zum Abschalten – doch auch dort sei das Smartphone mit seiner Bilderflut immer in Reichweite. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Zenses. Zwischen abstrakter Malerei und Zeitungsschlagzeilen, zwischen persönlicher Erfahrung und Gesellschaftsdiagnose.


