Leipzig hört Bach an zwei besonderen Tagen: Am 25. Juli 2026 spielt die japanische Organistin Mari Ohki in der Thomaskirche. Drei Tage später verbindet ein Wandelkonzert die Nikolaikirche mit der Thomaskirche. Anlass ist der 276. Todestag Johann Sebastian Bachs.
„Vorbild Bach“ an der Sauer-Orgel
Mari Ohki beginnt am Samstag, 25. Juli, um 15 Uhr mit ihrem Programm „Vorbild Bach“. Dafür hat sie Werke von Komponisten ausgewählt, die Bach geprägt haben oder sich später auf ihn bezogen.
Auf dem Programm stehen unter anderem Mozarts Fantasie in f-Moll, Schumanns sechs Fugen über B-A-C-H und Mendelssohns Ouvertüre zum Oratorium „Paulus“. Hinzu kommt der Fest-Hymnus von Carl Piutti. Der frühere Thomasorganist schrieb das Werk zur Einweihung der Sauer-Orgel im Jahr 1889.
Zwei Kirchen, ein Konzertabend
Am Dienstag, 28. Juli, beginnt um 18 Uhr der erste Teil des Wandelkonzerts in der Nikolaikirche. Zu hören sind der erste Teil von Bachs „Missa in G“, BWV 236, sowie Auszüge aus „Die Kunst der Fuge“, BWV 1080.
Danach führt der Abend zur Thomaskirche. Um 19 Uhr spielen Bläser des Kirchenbezirks Leipzig vom Kirchturm. Auf dem Thomaskirchhof findet parallel ein Empfang statt. Um 20 Uhr folgt das zweite Konzert in der Thomaskirche. Dort erklingen der zweite Teil der „Missa in G“, die Kantate „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“, BWV 170, und weitere Ausschnitte aus „Die Kunst der Fuge“.
Mit dabei sind Taryn Knerr, Moritz Schmidt, Christopher Renz und Stephan Heinemann. Außerdem wirken Thomasorganist Johannes Lang, das Collegium Musicum ’23, Nadja Zwiener, der BachChor Leipzig Nikolaikirche und Nikolaikantor Markus Kaufmann mit.


