Wie Blüten fächern sich die hingehauchten Pinselstriche auf einigen Bildern auf. „Die Assoziation mit Blumen haben viele Betrachter“, bestätigt Diana Alb. „Es ist aber keine Absicht.“ Dennoch zieht sich florale Leichtigkeit durch ihre Serie „Flow“.
Ihr stellt die Malerin eine Reihe gegenüber, die sie „Bold“ genannt hat. Hier trägt der Pinsel erkennbar massiver auf, wird die Farbe kräftiger, scheint es an mancher Stelle regelrecht zu brodeln wie in einer Gewitterwolke. Doch gegenständliche Vorbilder gibt es nicht in Diana Albs Acrylmalerei. „Aber ich glaube, es steckt einiges von meinem Werdegang in meinen Bildern“, sagt sie. Leichtigkeit einerseits, Mut und Kraft andererseits. Fähigkeiten, die man braucht, wenn man immer wieder neu anfängt.
Ein Leben voller Neuanfänge
In Cluj-Napoca, der zweitgrößten Stadt Rumäniens, lebte Diana, bis sie zwölf war. Mit der Familie ging es der Arbeit hinterher nach Italien. In Bozen kam die musisch talentierte Schülerin auf ein Kunstgymnasium. „Spätestens da war klar, dass ich künstlerisch arbeiten will“, sagt sie. Für ein Architekturstudium wechselte sie erneut das Land und ging nach Innsbruck.
Danach studierte sie Medienkommunikation in Chemnitz. In dieser Zeit hat sie das Malen wieder intensiv begonnen. Vor allem zur Entspannung – doch zu ihrer Überraschung kamen die Bilder gut an. Sie präsentierte sie über Instagram und hat mittlerweile Interessenten in ganz Deutschland. Jüngst hat sie erstmals Werke auch ins Ausland verkauft.
„Kunst findet Gehör“
Vernissage am 10. Juni von 16.30–18.30 Uhr
Gromke Hörzentrum, Riemannstraße 8–10 (am Bayrischen Platz)
Mehr Infos zu Diana Alb unter
www.albstract.de