Auf einer einsamen Insel lässt Shakespeare seine Protagonisten in „Der Sturm“ stranden, wo es um Zauberkräfte, Vergeltung, vor allem aber um die Legitimation verschiedener Formen von Herrschaft geht.
„Der Sturm“ wird die erste Premiere des Schauspiel Leipzig in der neuen Saison und findet auf der Interimsbühne ag(o)ra statt. Die wurde übrigens keineswegs zur einsamen Theaterinsel: Laut Intendant Enrico Lübbe ist das Publikum dem Theater auf das Agra-Gelände gefolgt und hatte dort zum Saison-Ausklang – noch ohne das gut besuchte Sommertheater – für eine Auslastung von rund 80 Prozent gesorgt.
Erneut zu sehen ist dort im September auch „Die gläserne Kuh“. Am 15. November soll die mit neuer Technik ausgestattete große Bühne im Schauspielhaus mit „Der zerbrochne Krug“ wiedereröffnet werden.


