Mit vier Premieren eröffnet das Schauspiel Leipzig am 24. April seine Interims-Spielstätte auf dem Agra-Gelände.
Passend zum Ort geht es im Szenischen Rundgang „Die Gläserne Kuh“ auf Zeitreise. Das Publikum schlüpft in die Rolle der Prüfkommission bei ihrer Begehung vor der Agra-Landwirtschaftsausstellung 1981. Auch weitere Produktionen setzen sich mit dem Ort auseinander: Moritz Sostmann inszeniert Heiner Müllers „Die Umsiedlerin oder das Leben auf dem Land“. Es geht zurück in die Zeit der Kollektivierung der Landwirtschaft. Müller wurde 1961 nach dem Stück aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen.
Unter dem Namen Ag(o)ra richtet das Schauspiel auf dem Areal drei Spielstätten für ein halbes Jahr ein, da der große Saal im Schauspielhaus wegen eines Umbaus geschlossen ist.


