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Wunderbar Plagwitz

Wunderbar wandelbar

Ein Mann vor einem Tresen in einem Backsteingebäude
Raphael Mis in der „wunderbar“: Den Namen verdankt die Location dem Bild „Die Stunde der Entweltlichung“ des bekannten Leipziger Künstlers Aris Kalaizis © Pam Parche

In Plagwitz gibt es einen „Freiraum“, in dem man sich nicht nur einen Arbeitsplatz mieten kann, sondern auch die Möglichkeit zur Vernetzung, zur Weiterentwicklung und zum Einbringen von Ideen hat. Das Konzept von „wunderbar“ zu erklären, ist dennoch nicht so einfach. Auf den ersten Blick ist das im angesagten Industrial-Look gehaltene Souterrain der alten Gießerei in Plagwitz ein Coworking-Space. Gleichzeitig aber ist wunderbar ein „Raum für interdisziplinäre Zukunftsforschung“, und das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Ralph Heipmann von der „wunderbar“-Mutter „Communisystems“ hatte die Vision eines Raumes, der Zusammenarbeit, Innovation und Bildung fördert und vorantreibt. [mab]

Verantwortlich für Veranstaltungen, Events, Seminare und alles andere rund um „wunderbar“ ist Raphael Mis. Nach einem Jahr „wunderbar“ ist er überwältigt von der Entwicklung, zumal die Betreiber „recht ergebnisoffen“ in das Projekt gestartet sind. „Uns ist wichtig, dass ‚wunderbar‘ wandelbar bleibt. Durch den Input von außen, durch Menschen mit Ideen, entwickelt sich das Konzept immer weiter.“ Nach dem Lockdown laufen jetzt die ersten Veranstaltungen wie das Community-Frühstück und „Afterwork wunderbar ungezwungen“ wieder an. [thf]

wunderbar
Gießerstraße 18
Mo – Fr 10 – 16 Uhr

www.wunderbar-plagwitz.de

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