Egal, ob das verwaschene, aber leuchtende Grün eines Hügels, in Sepia getauchte Felsen des Elbsandsteingebirges oder die Kreidefelsen von Rügen in Schwarz-Weiß: Der erste Blick hält die Werke von Martin Pudenz für Malerei, ehe sie sich als Fotografien zu erkennen geben.
Pudenz nutzt den antiquierten Bromöldruck, ein im 19. Jahrhundert entwickeltes Edeldruckverfahren. Er hat es weiterentwickelt und gilt heute als weltweit führend in dieser Technik. So wirken die Landschaftsmotive, die derzeit in der Ausstellung „Unter diesem Himmel“ im Deutschen Fotomuseum zu sehen sind, immer malerisch. Pudenz prägte mit dieser Bildsprache über Jahre das Erscheinungsbild des FAZ-Magazins mit.


