Wenn Leipzig im März wieder zum Zentrum der Bücherwelt wird, verwandeln sich die Messehallen in Orte voller Geschichten, Begegnungen und Inspiration. Vom 19. bis 22. März 2026 füllt sich das Messegelände mit Autor:innen, Lesungen und Neuerscheinungen – doch zwischen all den Highlights gibt es in Halle 2, Stand A300, einen Stand, der eine besonders wichtige Geschichte erzählt: die von mentaler Gesundheit, Selbstfürsorge und Balance.
Hier stellt Stefanie Schnier, Autorin, Coach und ehemalige Lehrerin, ihr Buch Wenn nichts mehr geht – Mein Weg aus Burnout, Overthinking und Depression (Orbita Media Verlag, ISBN: 978‑3‑9893530‑8‑4) vor. Aber ihr Messeauftritt ist mehr als eine Buchpräsentation. Sie erzählt offen von ihrem Weg aus Überlastung, Burnout und Grübeleien – und gibt Besucher:innen praktische Impulse für den eigenen Alltag.
Vom Hamsterrad zur Auszeit
Stefanie Schnier war Lehrerin aus Leidenschaft. Sie engagierte sich für ihre Schüler:innen, Kolleg:innen und die Schulgemeinschaft, arbeitete stets mit vollem Einsatz. Doch irgendwann merkte sie, dass Körper und Geist nicht mehr mithalten konnten: Schlaflose Nächte, innere Unruhe und das Gefühl, immer funktionieren zu müssen, führten sie an den Punkt, an dem „weiter so“ keine Option mehr war.
Ich habe lange versucht, einfach weiterzumachen“, erinnert sich Stefanie.
Viele kennen diesen Satz aus dem eigenen Alltag: Arbeit, Familie, gesellschaftliche Erwartungen – oft scheint es keinen Moment zum Durchatmen zu geben. Für Stefanie war die Lösung mutig, aber notwendig: eine bewusste Auszeit. Abstand von Rollen, Erwartungen und äußeren Anforderungen, um sich selbst wiederzufinden.
Praxisnahe Impulse für Leipziger:innen
Am Stand A300 können Besucher:innen nicht nur das Buch entdecken, sondern auch praktische Tipps mitnehmen: bewusste Pausen einlegen, Grenzen setzen, Austausch suchen, Bewegung als Ausgleich nutzen. Für Lehrer:innen, junge Erwachsene, Familien oder Menschen, die das hektische Stadtleben kennen, sind das wertvolle Impulse, um den eigenen Alltag zu reflektieren und kleine Schritte in Richtung Balance zu gehen.
„Wie geht es mir eigentlich wirklich?“ – diese Frage lädt ein, innezuhalten und ehrlich auf sich selbst zu achten.
Ein Ort zum Durchatmen
Die Buchmesse ist ein Ort voller Eindrücke, Menschen und Neuerscheinungen. Stefanies Stand ist ein Raum, der mitten im Trubel zum Innehalten, Nachdenken und Durchatmen einlädt. Wer vorbeischaut, bekommt nicht nur eine Geschichte über Überlastung und Heilung zu hören, sondern kann selbst Impulse für ein achtsameres, gesünderes Leben sammeln.
Vom persönlichen Weg zur gesellschaftlichen Botschaft
Ihr Auftritt auf der Leipziger Buchmesse zeigt: Überlastung ist kein individuelles Problem. Steigende Anforderungen, Digitalisierung, Heterogenität der Klassen und permanenter Zeitdruck betreffen uns alle. Stefanie Schnier macht deutlich, dass mentale Gesundheit eine gesellschaftliche Frage ist.
Ihr Buch ist deshalb nicht nur ein persönliches Zeugnis, sondern eine Einladung: bewusst innezuhalten, kleine Schritte zu gehen, auf die eigene Balance zu achten – und das mitten im lebendigen Alltag einer Stadt wie Leipzig.
Für Ahoi-Leser:innen ist der Stand von Stefanie Schnier nicht nur ein Buch-Tipp, sondern ein Ort, der Inspiration, Reflexion und kleine Auszeiten mitten in der Messe bietet. Zwischen Neuerscheinungen und Trubel werden Impulse für ein achtsameres Leben gesetzt – ein Besuch, der noch lange nachhallen kann.