Vor etwa fünf Jahren entwickelte der britische Künstler Simon Fujiwara die Cartoonfigur Who the Bær. In einer Serie schleust er sie als rationalitätslosen und identitätslosen Bären in Kunstgeschichte, Popkultur und Kunstbetrieb ein. Stile bekannter Künstler werden imitiert, Strukturen hinterfragt und die Kunstgeschichte wird umgeschrieben.
„Who’s Iconic? Paintings, Drawings and Maquettes from the Whoseum of Who the Bear“ in der G2 Kunsthalle setzt erstmals einen Fokus auf den Entstehungsprozess der Werke. Zu sehen sind Zeichnungen und Maquettes, die als Studien den Gemälden vorausgehen. Fujiwara studierte erst Architektur in Cambridge und anschließend Bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt. Seine Werke sind vom Museum of Modern Art in New York bis zum Centre Pompidou in Paris vertreten.


