Beschlagnahmte Exponate, seltene Primaten und heimische Wildtiere: Bei den Entdeckertagen am 29. und 30. August zeigt der Zoo Leipzig, wie Artenschutz konkret funktioniert. Was haben beschlagnahmte Gegenstände mit Artenschutz zu tun? Eine Antwort darauf gibt es am Wochenende im Zoo Leipzig. Am 29. und 30. August stehen dort bedrohte Tierarten und Schutzprojekte im Mittelpunkt.
Bei den Entdeckertagen Artenschutz stellen Vereine und Organisationen ihre Arbeit vor. Das Programm läuft an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr.
Vom Plumplori bis zum Feldhamster
Das Artenschutz-Team des Zoos informiert über eigene Projekte. Dazu zählt die Zusammenarbeit mit dem Endangered Primate Rescue Center in Nordvietnam. Das Zentrum widmet sich seltenen Primaten. Auch der Feldhamsterschutz in Mitteldeutschland gehört zu den Projekten.
Mit Feuerland kommt ein weiterer Schwerpunkt hinzu. Gemeinsam mit Partnern in Chile soll der Schutz bedrohter Arten vorankommen. Dazu zählen der Nasenfrosch und der Flussotter. Mehrere Organisationen stellen ihre Projekte am Wochenende vor. Plumplori e. V. und Orang-Utan in Not e. V. informieren über bedrohte Primaten. Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz ist ebenfalls vertreten.
Auch heimische Tiere spielen eine Rolle. Der BUND Sachsen stellt sein Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ vor. Beim NABU Sachsen geht es um Biber und Feldhamster. Spurenkisten und Mikroskopierangebote ergänzen die Informationen.
Beschlagnahmte Exponate im Gondwanaland
Einen ungewöhnlichen Einblick bietet das Hauptzollamt Dresden. Im Nutzpflanzengarten des Gondwanalands zeigt es beschlagnahmte Exponate. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die Arbeit des Zolls. Daneben bietet der Zoo Artenschutztouren mit Kulissenblicken an. Für Kinder gibt es Tiergesichterschminken sowie Mal- und Bastelaktionen. Die Zoo-Auszubildenden veranstalten außerdem einen Kuchenbasar für einen guten Zweck.


