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IHK zu Leipzig
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Von Leipzig in die Welt

Als internationaler Kontaktvermittler für die Leipziger Wirtschaft ins Ausland ist die IHK ein wichtiger Partner für die hiesigen Unternehmen.

Deutsch-französisches Wirtschaftsforum
Deutsch-französisches Wirtschaftsforum im südfranzösischen Sète im Mai © IHK zu Leipzig

Für die sächsische Wirtschaft sind die Geschäfte im Ausland von immenser Bedeutung. Im Jahr 2023 exportierten sächsische Unternehmen Waren im Wert von 49,7 Milliarden Euro. Das entspricht einer Exportquote von knapp 40 Prozent.

Neben starken Playern, zum Beispiel aus der Automobilindustrie, sind auch weniger große Firmen und Branchen in Leipzig und Umgebung auf internationalen Handel angewiesen. Diesen weiter zu forcieren, ist die Aufgabe von Matthias Feige und seinem Team. Der 57-Jährige ist als Geschäftsfeldmanager International bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig für Beratung, Vernetzung und ganz praktische Unterstützung für Leipziger Unternehmen bei deren Auslandsaktivitäten zuständig.

Hilfe bei der Fachkräftesuche

Firmen, etwa aus den Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik und Metallverarbeitung, benötigen oft IHK-Dokumente für den Export von Waren oder Informationen für die Entsendung von Mitarbeitenden ins Ausland.

Zudem geht es auch um die Vermittlung von Fachkräften. „Durch unser internationales Netzwerk stellen wir für Firmen Kontakte zu Einrichtungen vor Ort her, um Fachkräfte anzuwerben“, erklärt Feige. So gibt es etwa in Leipzig Kooperationen mit Partnern in Vietnam. Zum einen werden Auszubildende nach Leipzig entsandt, „gleichzeitig versuchen wir, das Ausbildungssystem vor Ort zu stärken“, so Feige.

Bestreben ist, vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen mit Frankreich in Kontakt zu bringen. Matthias Feige, Geschäftsfeldmanager International bei der Industrieund Handelskammer zu Leipzig

Leipziger Fokus auf Frankreich

Aktuell steht der deutsch-französische Wirtschaftsaustausch im Fokus. „Das Bestreben ist, vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen mit Frankreich in Kontakt zu bringen. Das ist unsere Kernzielgruppe, die wir massiv unterstützen“, sagt er.

So füllt die IHK eine sächsische Kooperation mit der Region Okzitanien im Süden Frankreichs mit Leben und veranstaltet gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Wirtschaftsclub Mitteldeutschland am 25. und 26. September einen Wirtschaftskongress in Leipzig.

Auch den Kontakt in die Ukraine halten Feige und Co. „Man baut dort zerstörte Infrastruktur bereits wieder auf, weil man damit nicht komplett warten kann, bis der Krieg beendet ist“, betont Feige. Leipziger Ingenieurbüros haben bereits Interesse bekundet, sich daran zu beteiligen.

Mehr Infos unter
www.leipzig.ihk.de

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