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  • Kunst
Bis 10. Mai

Von Bank- und anderen Noten

Die Künstler Pete Jones und Heidi Specker ließen sich vom 100-Mark- Schein inspirieren
Die Künstler Pete Jones und Heidi Specker ließen sich vom 100-Mark- Schein inspirieren © Dimo Rieß

Rund 350.000 Geldscheine aus aller Welt und insgesamt acht Jahrhunderten umfasst die Geldscheinsammlung der Giesecke+Devrient Stiftung, die auch das Leipziger Museum für Druckkunst fördert. Dort gibt eine Ausstellung Einblicke in „Die Welt der Musik auf Banknoten“.

Von Madagaskar mit dem flötenartigen Instrument Sodina bis zu Belgien, das auf einem Franc-Schein den Erfinder des Saxofons, Adolphe Sax, ehrte, reicht das Spektrum. Außerdem haben sich zwei Künstler mit Geldscheinen auseinandergesetzt. Pete Jones fotografiert Geld – und erzählt, wie er sich dem 100-Mark-Schein angenähert hat. „Das war sehr spannend. In der Vergrößerung habe ich in dem Muster auf einmal Noten erkannt.“ Mit seinen Detailaufnahmen macht Jones ungewöhnliche Entdeckungen auf Geldscheinen. Heidi Specker, Professorin für Fotografie an der HGB, hat sich ebenfalls mit dem 100-Mark-Schein und seinem Clara-Schumann-Porträt auseinandergesetzt. In mehreren monochromen Drucken stellt sie Details in verschiedenen Farben gegenüber.

„Die Welt der Musik auf Banknoten“
bis 10. Mai
Museum für Druckkunst
​​​​​​​www.druckkunst-museum.de

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