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  • Stadtgeschichte
Vom 7. bis 13. September
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Vom Werkstor bis zum Festival

Vom 7. bis 13. September 2026 finden in Leipzig und Region die „TAGE DER INDUSTRIEKULTUR“ statt. Beim beliebten Format des „Offenen Werktors“ gewähren Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen.

Der Robert-Koch-Park mit Wichmannvilla zum Tag des offenen Denkmals 2025
Der Robert-Koch-Park mit Wichmannvilla zum Tag des offenen Denkmals 2025 © Dave Tarassow

Jährlich verbinden die TAGE DER INDUSTRIEKULTUR industrielle Geschichte und Gegenwart in Leipzig und Region. Das Programm reicht von Produktion und Handwerk bis zu Literatur und Gaming.

Ohne Industrie gibt es keine Industriekultur. TIK-Koordinator Dave Tarassow

Industrielles Erbe und Gegenwart

Wirtschaftsjournalist Helge-Heinz Heinker beleuchtet die Spur der Anschlussbahnen und den Weg Leipziger Erzeugnisse auf den Weltmarkt. Im Deutschen Museum für Galvanotechnik geht es um „Steampunk in der Kunst und Kultur“ am Beispiel der Alten Meister sowie um die handwerkliche Vergoldung von Kleinmünzen.

In der Ritterstraße 42 stellt sich das neue Zentrum der mitteldeutschen Gaming-Branche vor. Daniela Neumann präsentiert bedeutende Leipzigerinnen und ihre Leistungen – darunter das erste Kochbuch für den Privathaushalt. In Wurzen eröffnen die Standortinitiative Wurzener Land e. V. und der Wurzener Geschichts- und Altstadt-Verein die Ausstellung „Wurzener Land im Wandel – Schotter, Kekse und Maschinen“.

„Ohne Industrie gibt es keine Industriekultur“, so TIK-Koordinator Dave Tarassow. Wie vielfältig diese Verbindung sein kann, zeigt auch das INDUSTRIE I KULTUR I FESTIVAL.

Von Kaffee bis Klangkunst

Es beginnt am 7. September im UT Connewitz mit „Wie der Kaffee nach Vietnam kam und blieb“ – frischer Kaffee inklusive. Am 8. September widmet sich Dr. Shirley Brückner in der Handwerkskammer der globalen Kulturgeschichte der Thermosflasche.

Eine lange Lesenacht mit Klangperformance folgt am 10. September im Vereinsraum von Wasser-Stadt-Leipzig e. V. Zu hören sind Texte von Wolfgang Hilbig und Walter Bauer. Seume-Preisträger Jörg Jacob stellt außerdem sein bald erscheinendes Buch vor. Enrico Ruge und Corinna Schulze präsentieren „Renntag in Leipzig“.

Am 11. September folgt in der Konsumzentrale der Zeitzeugenabend „Wie war das damals?“. Die Stadtrundfahrten mit der Linie 14 führen am 12. September durch ein weiteres Kapitel Leipziger Industriekultur. Den Abschluss bildet der Tag des offenen Denkmals mit einem Rahmenprogramm im Robert-Koch-Park. In unmittelbarer Nähe befand sich das 1910 entstandene Versuchsgut für Pflüge.

Alle Infos unter
tik-leipzig.de

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