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Golfpark Leipzig

Vom Schreibtisch aufs Grün

Den Golfsport kannte Ahoi- Redakteur Thomas Fritz bisher nur aus dem Fernsehen. Beim Schnupperkurs im GolfPark Leipzig in Seehausen hat er viel über das Pitchen und Putten gelernt. Ein Erlebnisbericht.

Ahoi-Redakteur Thomas Fritz durfte auf dem Kurzplatz seine Golf-Skills erproben
Ahoi-Redakteur Thomas Fritz durfte auf dem Kurzplatz seine Golf-Skills erproben © Edie Hannemann

Ich bin in meiner Familie im Minigolf noch ungeschlagen. Nun will ich mein Geschick beim „richtigen“ Golf ausprobieren. Der GolfPark Leipzig in Seehausen hat mich zu einem Schnupperkurs eingeladen: Clubmanager Mike Fregin empfängt mich im Cluboffice.

Er selbst hat Handicap 16, benötigt auf dem 18-Loch-Meisterschaftsplatz etwa einen Schlag je Loch mehr als vorgegeben. Kurzer Blick auf mein Outfit: Lila-gestreiftes Polo und kurze Jeanshose? „Passt. Bei uns geht es nicht zu streng zu.“ Der Club in Seehausen ist einer der weniger traditionellen mit vielen jüngeren Mitgliedern. Das durchschnittliche Mitgliedsalter liegt bei nur 46 Jahren, Kinder und Jugendliche sowie Auszubildende und Studenten bekommen Rabatt beim Jahresbeitrag.

Du hast dich ganz ordentlich angestellt. Clubmanager Mike Fregin nach dem Schnuppertag des Ahoi-Redakteurs

Erste Abschläge

Ich übe auf einer der sogenannten „Driving Ranges“ die ersten Abschläge und bin etwas nervös. Die Hüfte ist steif, bei Mike sieht das deutlich lockerer aus. „Du musst relativ stabil mit leicht gebeugten Beinen stehen, locker ausholen und dann beim Schwung auch mit der Hüfte nach vorne drehen. Also nicht nur mit dem Oberkörper“, erklärt der erfahrene Golfer. Leichter gesagt als getan. Trotz der technischen Defizite gelingen mir ein paar gute Versuche.

Weiter geht es zum Putten. Ist mir vom Minigolf vertraut, aber auf dem „Grün“ genannten kurzen Rasen mit teils welligem Profil ist das viel komplexer. Ich habe so meine Schwierigkeiten, Spaß macht es trotzdem. Das Schöne daran ist auch die Bewegung im Freien – der Sport hat etwas sehr Anziehendes.

Nun kommt die Bewährungsprobe: Im Cart fahren wir über das malerische Gelände zum 6-Loch-Kurzplatz. Hier dürfen Anfänger gegen eine Gebühr auch ohne Platzreife üben und den Sport für sich entdecken, beispielsweise bei den beliebten Schnupperkursen.

Ballsuche im Schilf

Sechs Bahnen zwischen 70 und 150 Metern Länge bieten schon ganz gute Einblicke, auch wenn die meisten Fairways auf dem Meisterschaftsplatz deutlich länger sind. Ich setze meinen ersten Ball direkt ins Schilf und finde ihn nicht wieder. „Macht einen Punkt Abzug“, lacht der Clubmanager. Mit viel Mühe komme ich auf elf Schläge, das sind acht über Par. Beim nächsten Loch brauche ich nur noch acht Versuche. „Du hast dich ganz ordentlich angestellt“, sagt Mike Fregin. Da waren schon ein paar gute Schläge dabei.“

Mein Fazit: Golf ist wirklich ein komplexer Sport, aber ich habe Gefallen daran gefunden und komme bestimmt wieder!

GolfPark Leipzig
Bergweg 10
Fr–Mi 9–18 Uhr, Do 10–18 Uhr
www.golfparkleipzig.de

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