Bewegtbilder gehören dank digitaler Geräte längst zu unserer Alltagskultur. Die technischen Möglichkeiten ändern sich rasant. Das alles hat Einfluss auf das weite Feld der Videokunst.
Wie sich das Genre seit 1990 in Leipzig technisch und künstlerisch entwickelt hat, nimmt eine bis Monatsende laufende Ausstellung im Museum der bildenden Künste unter die Lupe. „Screen Time“ zeigt Arbeiten von drei Künstlergenerationen von Alba D’Urbano, Jahrgang 1955, über Timo Herbst bis zu Maithu Bùi, 1991 geboren.
Spätestens mit der Einführung des Studiengangs Medienkunst an der HGB 1993 hat sich Leipzig als bedeutender Standort audiovisueller Kunstproduktion etabliert. Die Wurzeln der Videokunst reichen aber auch in Leipzig bis in die 1970er-Jahre zurück.


