Viele Augen sind derzeit auf Chemnitz als Kulturhauptstadt gerichtet. Doch abseits der offiziellen Veranstaltungen und bekannten Kulturhäuser blüht eine vitale Off-Szene auf.
Diese versucht die Initiative ChemNetz mit einem Stadtplan sichtbar zu machen, der am 14. März online gehen soll. Hierfür wurde eigens ein Kartenbeirat gebildet, um mit breiter Beteiligung aus der Stadtgesellschaft Kulturorte zu finden. Das Spektrum reicht vom Nachbarschaftswohnzimmer „Raguzzi“ auf dem Sonnenberg bis zum Straßenbahnmuseum, sagt Lena Georgsson vom Projektteam.
Dabei wendet sich die Karte an auswärtige Besucher und an die Chemnitzer selbst. „Viele wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es in ihren Stadtteilen gibt“, sagt Georgsson. Die Stadtkarte ChemNetz wurde vom Verein Bordsteinlobby angestoßen, der Akteure in der Stadt vernetzt und mit seinem wandernden Staunt-Festival Stadtteile belebt.


