Gedacht war der Bau gegenüber des Altenburger Schlosses als Witwensitz für Magdalena Sibylle von Sachsen. Doch es kam anders: Die Herzogin starb, und ab 1705 wurde das Gebäude als Magdalenenstift zu einem bedeutenden Internat für adlige Töchter. Und das blieb es über zwei Jahrhunderte hinweg.
Eine Ausstellung im Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg beleuchtet diese Epoche strenger evangelischer Erziehung im Sinne des Pietismus von August Herrmann Francke.
Im Mittelpunkt stehen Absolventinnen wie Fanny zu Reventlow, Maria von Thadden und Anna von Bonin, denen es gelang, eigene Wege jenseits gesellschaftlicher Konventionen zu gehen.


