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  • Stadtgeschichte
Bis zum 17. Januar

Über das Leben in der Platte

Grünau in den Anfangsjahren – ein Schwenkbus fährt durch eine riesige Pfütze
Grünau in den Anfangsjahren – ein Schwenkbus fährt durch eine riesige Pfütze © Wolfgang Kayser

Der Plattenbau stand in der DDR für modernes Wohnen. Doch nach der Wende kam es zu Leerstand und Abriss. Heute geraten Großwohnsiedlungen angesichts der Wohnungsnot in vielen Großstädten wieder in die Debatte, ergänzt um neue Ideen.

Eine Galerieausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum widmet sich 50 Jahre nach der Grundsteinlegung in Grünau dem Leben in der Platte, präsentiert neue Ideen und versucht, das Lebensgefühl mit Fotos aus überwiegend privaten Beständen, Berichten und einem Einblick in die Hauschronik einer Grünauer Hausgemeinschaft zu vermitteln. „Wir in Grünau hatten einen riesengroßen Vorteil: Wer kann schon von sich sagen, dass er direkt vor seiner Haustür einen Swimmingpool hat“, sagt Klaus Gatzel bei der Ausstellungseröffnung. Der 85-Jährige lebt in Grünau – und spielt mit Humor an auf die legendären Pfützen im entstehenden Grünau, das von seinen Bewohnern auch Schlammhausen genannt wurde.

„Platte. Leben in der Großwohnsiedlung“
bis 17. Januar
www.hdg.de

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