Geboren wurde Sebastian Jung noch in der DDR, 1987 in Jena. Bewusst erlebt hat er sie kaum. Aber dass DDR-Sozialisation und Wende-Erfahrung mit ihren Hoffnungen und Enttäuschungen die Menschen bis heute prägen, daran zweifelt er nicht.
Längst lebt der Künstler in Leipzig. Aber: „Ich bin viel außerhalb Leipzigs unterwegs und finde dort eine ganz andere Realität vor.“ Anders als in den urbanen Milieus, anders als in den westlichen Bundesländern. Genau das ist der Ausgangspunkt seines Projekts „Ostschule“, von dem jetzt im Berggut Oschatz Teil 4 gezeigt wird.



