Das am 16. Juni geborene Rothschildgiraffen-Jungtier zeigt sich inzwischen regelmäßig auf der Kiwara-Savanne. Parallel beginnt die öffentliche Namenssuche. Auch bei den stark gefährdeten Riesenottern gibt es Nachwuchs.
Giraffenjungtier erkundet die Kiwara-Savanne
Der jüngste Nachwuchs der Rothschildgiraffen im Zoo Leipzig entwickelt sich nach Angaben des Zoos gut. Das männliche Jungtier wurde am 16. Juni geboren und lebt in der acht Tiere umfassenden Herde. Nach den ersten Lebenswochen im Giraffenstall erkundet es inzwischen gemeinsam mit den anderen Tieren die Kiwara-Savanne.
Nach Einschätzung des Zoos zeigt sich das Jungtier neugierig und selbstbewusst. Diese Eigenschaften erleichtern das Zusammenleben mit den weiteren Tierarten auf der Savannenanlage.
Zoo Leipzig sucht einen Namen
Bis zum 23. Juli können Namensvorschläge für den jungen Rothschildgiraffen-Bullen eingereicht werden. Gesucht werden Namen aus Ost- und Südafrika, passend zum natürlichen Verbreitungsgebiet der Unterart. Anschließend wählen die Tierpfleger fünf Favoriten aus. Diese stehen danach in einer öffentlichen Online-Abstimmung zur Wahl. Der Termin der Taufe wird mit Beginn der Abstimmung bekannt gegeben.
Nachwuchs auch bei den Riesenottern
Auch in Gondwanaland gibt es Nachwuchs. Das Riesenotterpaar Caria und Nacho hat erstmals ein Jungtier bekommen. In den ersten Wochen blieb das Jungtier überwiegend in der Wurfbox. Mittlerweile ist es gelegentlich gemeinsam mit den Elterntieren auf der Anlage zu sehen. Die größten Chancen bestehen während der kommentierten Fütterungen um 11 Uhr und 15.30 Uhr.
Nach Angaben des Zoos verlief die Aufzucht bislang positiv. Von ursprünglich drei Jungtieren hat jedoch nur eines überlebt. Deshalb gilt die erste Aufzuchtphase weiterhin als besonders sensibel.
Riesenotter zählen aufgrund von Lebensraumverlust, Gewässerverschmutzung und Jagd zu den stark gefährdeten Tierarten. Der Zoo Leipzig hielt sie bereits im Jahr 1882 als erster Zoo Europas.

