Der „Toro Farnese“ gilt als größte erhaltene Skulptur der Antike. Das aus einem riesigen Marmorblock gemeißelte Werk ist in Neapel zu bewundern.
Einer der wenigen Gipsabgüsse in Originalgröße ist jetzt im Depot der Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig weitgehend wiederauferstanden. Seit der Sprengung der Reste des alten Universitätsgebäudes 1968 am Augustusplatz lagerten die Einzelelemente im Depot. Der Farnesische Stier erzählt von der mythologischen Bestrafung der Dirke, die an einen Stier gebunden wurde.
Überlebensgroß ragen die Figuren jetzt wieder auf. Einzelne Elemente bleiben jedoch ausgespart und geben den Blick frei auf das Innere des Abgusses von 1895. „So kann man ihn in seinem Aufbau verstehen“, sagt Kustos Jörn Lang.


