//
//
  • Kunst
Bis 12. Januar 2026

Sport in Deutschland vor 100 Jahren

Weimarer Ausstellung
Die Weimarer Ausstellung erinnert an vergessene Sportler wie Cilly Aussem © Thomas Müller

Die Sonderausstellung „Freiheit in Bewegung“ zeigt, wie die Weimarer Republik in den 1920er-Jahren den Weg zum Sport als Massenphänomen ebnete.

Dank der neu gewonnenen Freizeit und des Wegfalls von Tabus aus der Kaiserzeit sind nicht mehr nur wohlhabende Schichten aktiv. Auch Frauen profitieren – wenn auch nur beschränkt auf bestimmte Sportarten.

Die Ausstellung in Weimar beleuchtet politische, gesellschaftliche und persönliche Facetten: vom Aufbau neuer Sportstätten bis hin zu den heute weitgehend vergessenen Athletinnen und Athleten jener Zeit. Warum war Profisport einst verpönt?

Und wie kam es dazu, dass Deutschland 1931 den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhielt? Auf solche Fragen gibt die Ausstellung Antworten – mit einem sporthistorischen Einblick in eine bewegte Epoche. Deutlich wird: Sport und Politik waren schon immer eng miteinander verbunden.

„Freiheit in Bewegung“
bis 12. Januar 2026
im Haus der Weimarer Republik in Weimar
www.hdwr.de

« zurück
zur aktuellen Ausgabe