Punk, Psychedelic, Industrial und Rock prägen den Sound von The Sisters of Mercy. Andrew Eldritch gründete die Band 1980 im englischen Leeds. Der Name geht auf einen Song von Leonard Cohen zurück.
Der Durchbruch folgte 1987 mit „Floodland“. Auf dem Album erschienen „Dominion“, „Lucretia My Reflection“ und „This Corrosion“. Letzterer dauert mehr als zehn Minuten und gehört zu den bekanntesten Stücken der Band. 1990 erschien mit „Vision Thing“ das bislang letzte Studioalbum. Der Sound wurde härter und stärker vom Metal beeinflusst. Die für The Sisters of Mercy typische Drum Machine blieb.
Seit mehr als 30 Jahren ohne neues Album
In den 1990er-Jahren verlagerte Andrew Eldritch den Schwerpunkt auf Konzerte. Seitdem haben The Sisters of Mercy kein weiteres Studioalbum veröffentlicht. Live blieb die Band jedoch aktiv. Die Besetzung wechselte über die Jahre mehrfach. Aus der früheren Zeit sind heute Eldritch und der Drumcomputer Doktor Avalanche dabei. Im Herbst gehen The Sisters of Mercy erneut auf Deutschlandtour. Auch Leipzig gehört zu den Stationen: Am 18. Oktober 2026 spielen The Sisters of Mercy im Haus Auensee. Zwei Tage zuvor ist ein Konzert im Alten Schlachthof in Dresden geplant.


