Es sind persönliche Erfahrungen aus dem Krieg im Irak, die Raisan Hameeds Ausstellung „Embers of Narratives“ in der GfZK zugrunde liegen. Der Künstler aus Mossul untersucht die Spuren der Zerstörung in seiner Heimat.
Hunderte Screenshots hat er auf Google Maps durchforstet und ein Archiv des Krieges und Wiederaufbaus geschaffen. Die Motive – zu sehen sind Menschen, Häuser und Landschaften – überträgt er auf Stoffbahnen mit verschleiernden, wie Feuer wirkenden Verfremdungseffekten. So entsteht eine raumgreifende Installation, die zugleich als Metapher für den Kreislauf von Vergänglichkeit und Neuanfang steht.
Die 360-Grad-Ansichten werden im Irak von Privatpersonen auf die Plattform gestellt. Hameed interessiert sich für die darin enthaltenen Leerstellen wie verpixelte Flächen.


