Mit „Nosferatu“ hat Friedrich Wilhelm Murnau das Horror-Genre und das Bild der Vampir-Figur geprägt. Doch seinen Film von 1922 hätte es gar nicht geben dürfen. Die Rechte an der literarischen Vorlage, an Bram Stokers „Dracula“, wurden ihm verwehrt.
Murnau veränderte die Story leicht, drehte trotzdem – und verlor den Rechtsstreit. Der Film hätte eingestampft werden müssen, doch mehrere Schnittversionen überlebten. „Zum Glück. Deshalb kennen wir diesen ‚Nosferatu‘ noch“, sagt Katharina Ramser in einer Probenpause.
Sie inszeniert den Stoff als Sommertheater des Schauspiels Leipzig. Und hat bei den Vorbereitungen rasch festgestellt: „Als Stummfilm mit wenig Text ist der Film zu dünn für ein Remake auf der Theaterbühne.“




