Passanten kommen nicht einfach hingeschlendert in den neuen Leipziger Kunstort, sagt Janika Jähnisch aus dem Team des „47m Contemporary“. „Man muss wissen, dass wir da sind. Dann hat man den besten Blick.“
Der noch junge Kunstverein liegt im 6. Stock des Wünschmann-Hauses. „Junge, internationale, progressive Positionen“ nimmt er in den Blick, wie Jähnisch das kuratorische Ziel zusammenfasst. Zum Auftakt ist die Einzelausstellung „Tza“ des georgischen Künstlers Shalva Nikvashvili zu erleben. Seine multimediale Kunst speist sich aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit seiner queeren Identität und mit gesellschaftlichen Normen. „Er ist in einer ultraorthodoxen Umgebung in Georgien aufgewachsen“, sagt Jähnisch. Inzwischen lebt er in Hessen.


