//
//
  • Freizeit
  • Aktivitäten
  • Familie
  • Ausflugsziele Familie
  • Ausflüge in Leipzig
Zoo Leipzig

Nach acht Jahren: Sie sind zurück

© Zoo Leipzig

Im neuen Feuerland sind kurz vor der Eröffnung zahlreiche Tiere eingezogen. Für den Zoo Leipzig bedeutet das auch die Rückkehr einer Tierart, die dort seit fast acht Jahren fehlte. Am 1. September öffnet die neue Anlage.
Fast acht Jahre gab es im Zoo Leipzig keine Pinguine. Das ändert sich jetzt. Rund 40 Humboldtpinguine aus Karlsruhe, Schwerin und München sind bereits angekommen. Sie gewöhnen sich derzeit hinter den Kulissen an ihr neues Zuhause. Dazu gehört auch der Kontakt zu den Pflegern. Zudem müssen die Tiere zuverlässig Futter aufnehmen. Ab dem 1. September sind die Pinguine für Besucher zu sehen.

Neun Robben leben bereits im Feuerland

Auch die Robben sind schon eingezogen. Fünf Tiere lebten bereits im Zoo Leipzig. Hinzu kamen drei Seelöwen aus dem Tiergarten Nürnberg. Ein weiteres Tier stammt aus dem Zoo Gelsenkirchen. Damit leben derzeit neun Robben im Feuerland. Sie werden schrittweise aneinander gewöhnt. Später nutzen sie gemeinsam ein großes Becken mit Wellentechnik. Besucher können die Tiere auch unter Wasser beobachten. Dafür führt ein mehr als 100 Meter langer Unterwassertunnel durch die Anlage.

5.500 Quadratmeter für die neue Tierwelt

Feuerland umfasst rund 5.500 Quadratmeter. Die naturnah gestaltete Anlage besitzt Schwimm- und Liegebereiche vor Felsen. Hinzu kommt eine übernetzte Flugvoliere. Neben Pinguinen und Robben sollen dort auch Seevögel leben. „Vorfreude und Aufregung wachsen. Wir freuen uns tierisch darauf, das Erlebnis Feuerland mit unseren Gästen zu erleben“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Artenschutz in Südamerika

Parallel zur neuen Anlage erweitert der Zoo sein Artenschutzengagement in Südamerika. Im Mittelpunkt stehen drei bedrohte Tierarten: der Darwin-Nasenfrosch, der südliche Flussotter und der Humboldt-Pinguin. Die Brutkolonien der Humboldtpinguine an der Pazifikküste stehen laut Zoo stark unter Druck. Die Tiere im Leipziger Feuerland sollen deshalb auch auf die Situation ihrer Artgenossen im natürlichen Lebensraum aufmerksam machen.

 

« zurück
zur aktuellen Ausgabe