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  • Kunst
Erlebbare Geschichte per App

Multimediale Reise ins Jahr 1989

Gedenkstättenleiter Tobias Hollitzer stellt die App mit Volker Bremer (LTM) und David Barth (Stiftung Demokratie- geschichte) (v. l.) vor
Gedenkstättenleiter Tobias Hollitzer stellt die App mit Volker Bremer (LTM) und David Barth (Stiftung Demokratie- geschichte) (v. l.) vor © Dimo Rieß

20 Stelen im Leipziger Stadtraum erinnern an zentrale Orte der Friedlichen Revolution. Kompakt informieren sie darüber, wie sich der Protest formierte und zum Ende der DDR führte.

Nun ist dieser zentrale Moment der Geschichte auch wieder multimedial erlebbar: Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ hat ihre App „Leipzig ’89“ mit Texten, Videos, Fotos, Dokumenten und einem Audioguide neu programmiert. Gedenkstättenleiter Tobias Hollitzer sieht die App als „Bindeglied zwischen den Stelen und der Ausstellung“ im Museum.

Erstmals wurde sie 2015 veröffentlicht und gut angenommen. Technisch wurde sie jetzt der Entwicklung mobiler Endgeräte angepasst, finanziert durch die 2024 gegründete Stiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“. Dabei trägt die App dem großen internationalen Interesse an den Ereignissen von 1989 Rechnung: Sie lässt sich in sieben Sprachen erleben. Interessierte können der Friedlichen Revolution chronologisch folgen oder über einen Stadtplan mehr über zentrale Orte erfahren.

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