In Frankfurt und Düsseldorf hat die Künstlerin Chunqing Huang bereits Ausstellungen für die Steigenberger Hotels gestaltet. Jetzt zeigt sie neue Arbeiten in Leipzig, kuratiert von Philipp Schreiner, in einem Wechsel von ortsspezifischen Gemälden von großem Format und kleinen, zarten Zeichnungen.
Huang, 1974 im chinesischen Heze geboren, studierte an der Zentralakademie der Bildenden Künste (CAFA) in Peking, ehe sie an der Städelschule in Frankfurt am Main als Meisterschülerin ihre Ausbildung bei Hermann Nitsch fortsetzte. Huang setzt bewusst auf die Wirkungskraft von Kunst außerhalb geschützter Museumsmauern.
Inhaltlich drehen sich die Arbeiten – in Anlehnung an Goethes „Faust“ – um Fragen der Erkenntnis: Welche Gesetzmäßigkeiten liegen der Welt zugrunde? Was geschieht, wenn der Verstand an seine Grenzen stößt? Das sind Leitfragen ihres abstrakten, dynamisch-leicht wirkenden Werks.


