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  • Bühne
Theater für die ganze Familie
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Märchenhaft durch den Advent

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit beendet das Schauspiel Leipzig seinen Umbau und zeigt gleich zwei große Familienstücke. Auch andere Theater setzen auf Weihnachtsmärchen – darunter das TDJW mit einer gelungenen Neuproduktion.

Das TDJW zeigt „Die Schneekönigin“ mit fantasievollen Kostümen und schnellen Rollenwechseln
Das TDJW zeigt „Die Schneekönigin“ mit fantasievollen Kostümen und schnellen Rollenwechseln © Lukas Diller

Technisch runderneuert hat das Schauspiel Leipzig im November seinen großen Saal wieder eröffnet und bereits die Wiederaufnahme von „Andersens Märchen“ gefeiert. Am Nikolaustag kommt ein zweites Familienstück zurück auf die Bühne: „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff. In dem Märchen geht es um die Gier nach Geld und den schönen Schein.

‚Das kalte Herz‘ hat ein sehr besonderes, ein zauberhaftes Bühnenbild von Etienne Pluss. Enrico Lübbe, Schauspiel-Intendant und Regisseur von „Das kalte Herz“

Musik und fantasievolle Kostüme

„Die Wiederaufnahme ist für uns alle eine besondere Herausforderung“, sagt Regisseur und Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe. Zwei Jahre lang wurde das Stück nicht gespielt. Die Hauptrolle wird mit Niklas Wetzel neu besetzt.

„Außerdem hat ‚Das kalte Herz‘ ein sehr besonderes, ein zauberhaftes Bühnenbild von Etienne Pluss, dass äußerst präzise geleuchtet werden muss“, sagt Lübbe. „Es gibt unzählige Ton- und Livemusikeinsätze, die exakt getimt werden müssen.“

Das Theater der Jungen Welt zeigt in diesem Jahr „Die Schneekönigin“ als Weihnachtsmärchen im großen Saal. Dem Team um Regisseur Benedikt Grubel ist eine mit fantasievollen Kostümen und viel Musik angelegte Inszenierung mit einer zweiten Bedeutungsebene gelungen. Die Figur der Schneekönigin und der verhexte Spiegel lassen die Verführungskraft von Verschwörungstheorien erkennen, die den Blick auf die Wirklichkeit verfälschen.

Außerdem steht am TDJW „Die goldene Gans“ auf dem Spielplan, eine Übernahme der preisgekrönten Produktion des Puppentheaters Halle.

Von Ballett bis Puppentheater

Das Theatrium in Grünau wendet sich zum zweiten und dritten Advent an ein Publikum ab vier Jahren und lässt das Mädchen Flo in „So viel Heimlichkeit“ auf Weihnachtswichtel treffen.

Im Puppentheater Sterntaler kommt der freche Kinderbuchkater Findus in „Morgen, Findus, wird’s was geben“ auf die Bühne. Außerdem stehen ab 9. Dezember „Frau Holle“ und ab 17. Dezember „Die Weihnachtsgans Auguste“ auf dem Spielplan.

Auf Familienstücke setzt auch die Oper Leipzig – unter anderem mit einem Ballett an der Musikalischen Komödie: Dort kommt am 6. Dezember „Alice im Wunderland“ mit einer Choreografie von Mirko Mahr zur Wiederaufnahme.

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