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  • Bühne
Uraufführung am 18. April

Märchenfiguren in der Gegenwart

Zum dritten Mal kommt ein Stück von Thomas Köck am Schauspiel zur Uraufführung
Zum dritten Mal kommt ein Stück von Thomas Köck am Schauspiel zur Uraufführung © Mateja Meded

Thomas Köck gehört mit seinen humorvollen Zugriffen und bizarren Figuren zu den derzeit spannendsten Dramatikern im deutschen Sprachraum. Vielfach wurde der Österreicher ausgezeichnet, für „paradies spielen“ und „atlas“ mit dem renommierten Mülheimer Dramatikpreis.

Eine enge Verbindung pflegt er mit dem Schauspiel Leipzig. Hier wurden „atlas“ und sein Rachestück „vendetta vendetta“ uraufgeführt. Jetzt kommt er mit einem Auftragswerk zurück: Am 18. April feiert „deutsche märchen“ auf der großen Bühne Premiere. Darin zieht Köck eine Linie von den Märchen und ihrem typischen Personal bis zur Gegenwart. Auch die bietet ihre märchenhaften Narrative oder Visionen, wie die zur Wiedervereinigung geschürten Erwartungen von „blühenden Landschaften“. Köck spiegelt die zeitlosen Märchenthemen in unserer Gegenwart, inszeniert von Elsa-Sophie Jach, die regelmäßig mit Köck zusammenarbeitet.

„deutsche märchen“
Uraufführung, 18. April, 19.30 Uhr
Weitere Termine am 25. April und 2./15. Mai, 19.30 Uhr
​​​​​​​www.schauspiel-leipzig.de

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