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  • Kunst
Ausstellung „Hölle und Paradies“

Literaten im Exil

Das Amsterdamer „Holocaust Namenmonument“ erinnert auch an Emanuel Querido
Das Amsterdamer „Holocaust Namenmonument“ erinnert auch an Emanuel Querido © Frans Zav

Von Brecht über die Manns bis zu Arnold Zweig – viele deutschsprachige Schriftsteller flüchteten vor den Nazis. Das Deutsche Exilarchiv der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) erinnert an diese Schicksale, archiviert Nachlässe und macht die Erfahrung des Exils begreiflich.

Jüngst feierte das Archiv sein 75-jähriges Bestehen, verbunden mit einer Erweiterung der Ausstellung am Standort Frankfurt. Auch in Leipzig beschäftigt sich die DNB mit dem Kapitel. Die Ausstellung „Hölle und Paradies“ wird bis zum 23. Februar verlängert und widmet sich dem Amsterdamer Verlag Querido.

1915 von Emanuel Querido gegründet, wurde dieser ab 1933 zur geistigen Heimat deutschsprachiger Schriftsteller wie Joseph Roth, Irmgard Keun oder Lion Feuchtwanger. Zur Ausstellung wurde das gleichnamige Buch „Hölle und Paradies. Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur“ der Kuratorin Bettina Baltschev neu aufgelegt.

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