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Blaulicht-Report

Kurios: Gewalt-Opfer in JVA Leipzig eingeliefert

Die Bundespolizei ermittelt nach einem Angriff im Zug zwischen Chemnitz und Leipzig (Symbolbild). © Max Fleischmann auf Unsplash

Leipzig - Die Bundespolizei Leipzig hat am Samstagabend nach einer körperlichen Auseinandersetzung im Regionalexpress zwischen Chemnitz und Leipzig 22 Fußballfans kontrolliert. Aus der Gruppe, die nach bisherigen Erkenntnissen dem Anhängerumfeld des FC Hansa Rostock zuzuordnen ist, soll ein Mann einen 44-Jährigen angegriffen haben. Der Geschädigte gab an, Fan eines anderen Fußballvereins zu sein. Ob dies im Zusammenhang mit dem Angriff steht, ist laut Bundespolizei Gegenstand der Ermittlungen.

Haftbefehl wegen Bedrohung

Am Hauptbahnhof Leipzig nahmen die Beamten die Rostocker Anhänger in Empfang. Sie mussten ihre Personalien angeben und wurden fotografiert. Der Tatverdächtige reagierte stark erregt und versuchte erfolglos, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Bei der Kontrolle des 44-jährigen Opfers stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Bedrohung vorlag. Dieser wurde vollstreckt. Der Mann kam in die JVA Leipzig. Ein Zusammenhang zum Angriff im Zug besteht nicht.

Ob die Fußballanhänger für einen weiteren Vorfall während der Zugfahrt verantwortlich sind, ist noch nicht geklärt. Unbekannte betätigten die Notbremse. Der Zug kam am Haltepunkt Leipzig Werkstätten zum Stehen. Dort wurde die Notentriegelung betätigt und eine Zugtür geöffnet. Die Bundespolizei ermittelt.

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