Zahlreiche, noch funktionstüchtige technische Geräte aus Europa werden auf dem afrikanischen Kontinent entsorgt. Akwasi Bediako Afrane baut aus Elektroschrott sogenannte „Trons“, beseelte Elektronik, und schickt sie als multimediale Kunstinstallation zurück nach Europa.
Seine Faszination für den Lebenszyklus dieser Geräte hat ihn auf einen Weg geführt, die Geschichte des afrikanischen Beitrags zu unserer technologischen Welt durch künstlerische Workshops und Dokumentarfilme neu zu erzählen. Eine der Kunstinstallationen des ghanaischen Künstlers, der in der Millionenstadt Kumasi lebt und arbeitet, ist derzeit im GRASSI Museum für Völkerkunde zu sehen.
Noch bis zum 21. Juli kann man die interaktive Installation „TRONS ’R’ US“ erleben. Diese tritt mit den Besuchern in einen Dialog – die „Trons“ werden dabei zu Medien für Reflexion und Interaktion.


