Markant ragt der turmartige Giebel des 1896 erbauten Kleingarten-Vereinshauses „Dr. Schreber“ über die denkmalgeschützte Anlage.
Jetzt, ab Juni, sind Museum und Schaugärten mit historischen Lauben auch wieder an den Wochenenden geöffnet. Und eine zur Museumsnacht entwickelte Kabinettausstellung im ersten Stock erzählt von den Anfängen der Schreber-Bewegung, die ursprünglich nichts mit Gärtnern zu tun hatte.
Der erste Schreberverein entstand vor 160 Jahren. „Das nehmen wir zum Anlass, die Entwicklung vorzustellen“, sagt Museumsleiterin Caterina Paetzelt. Ursprünglich stand die Entwicklung von Kindern durch Spiel und Bewegung im Fokus. Auch jene, deren Eltern nicht im Verein organisiert waren, durften teilnehmen oder wurden während der Ferien betreut. Ein Teil der Wiese und historischen Spielgeräte sind erhalten geblieben.


