„Uns war lange klar, dass im Süden von Leipzig eine Übernachtungsmöglichkeit im Neuseenland fehlt – für junge Familien, aber auch für Klassenfahrten. Jetzt konnten wir diesen Wunsch endlich realisieren“, sagt Karsten Schütze, Oberbürgermeister von Markkleeberg und Bauherr der neuen Jugendherberge.
Die Unterkunft bietet mit 170 Betten in 58 Zimmern Platz für Klassenfahrten, Tagungen und Familienurlaube. Mit 17 Millionen Euro, davon 15,86 Millionen Euro Fördermittel, ist sie die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Stadt. Die Nachfrage ist bereits groß: Für 2027 werden rund 20.000 Übernachtungen erwartet.
„Davon profitiert die ganze Region“, sagt Schütze. In der Jugendherberge sind 16 Arbeitsplätze entstanden. Dazu kommen Zulieferer und Unternehmen aus dem Umfeld. Auch Ausflüge nach Leipzig sind von der Unterkunft aus möglich. Derzeit ist die Innenstadt innerhalb von 45 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Schütze setzt sich für die Wiedereinführung der Buslinie 106 ein, die künftig wieder eine schnellere Verbindung der beiden Städte schaffen könnte.


