Das Multi-Sportevent am 5. Mai auf dem Sportcampus der Uni- versität Leipzig verspricht wirkliche Inklusion in einem sportlichen Wettbewerb. Indem Sportler mit und ohne Beeinträchtigung in den Disziplinen Schwimmen, Leichtathletik, Triathlon und Sitzvolleyball gegeneinander sowie in Staffeln und Teams antreten, wird der inklusive Gedanke im besten Sinne umgesetzt. Denn: „Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört. Inklusion ist, wenn alle mitmachen dürfen. Egal, wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast“ (Aktion Mensch).
Inklusion ist ein Menschenrecht – erschöpft sich jedoch leider meist darin, für Menschen mit Beeinträchtigung Angebote zu schaffen, bei denen sie unter sich sind. „Inklusiv Gewinnt“ hingegen überzeugt. Zum Auftakt im vergangenen Jahr in Potsdam konnte Katarina Witt als Schirmherrin und über ihre Katarina- Witt-Stiftung auch Hauptförderin zahlreiche Spitzensportler sowie tau- sende Gäste beim begleitenden Familienfest (11 bis 17 Uhr) begrüßen. Auch für Leipzig haben sich große Namen angekündigt, darunter die Schwimmer Elena Semechin (Paralympics-Siegerin 2021) und Florian Wellbrock (Olympiasieger 2021), die Leipziger Triathleten Caroline Pohle (Ironman 70.3-Champion 2022 und Challenge-Champion 2023) und Martin Schulz (Paralympics-Sieger 2016 und 2021), Sitzvolleyballer Alexander Schiffler (fünfmaliger Paralympics- Teilnehmer) und die Leichtathletin Tessa Lange (Gehörlosen-Europameisterin über 100 Meter).



