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  • Kunst
Bis 20. September

Im west-östlichen Dialog der Kunst

Kitagawa Utamaro entwarf Ende des 18. Jahrhunderts seine Serie junger Frauen
Kitagawa Utamaro entwarf Ende des 18. Jahrhunderts seine Serie junger Frauen © SKD / Herbert Boswank

Das Kupferstich-Kabinett sammelt seit fast 300 Jahren japanische Kunst auf Papier und gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art in Deutschland. Über 10.000 Objekte gehören zum Bestand.

Darunter befinden sich Werke von Kitagawa Utamaro, Utagawa Hiroshige und Katsushika Hokusai, der 1830 seine „36 Ansichten des Berges Fuji“ begann. Heute gilt er als einer der bekanntesten grafischen Künstler Japans, seine „Große Welle vor Kanagawa“ ist wichtiger Bestandteil der Kunstgeschichte. In Zusammenarbeit von Künstler, Schnitzer, Drucker und Verleger entstanden die Farbholzschnitte.

Mit Forschern aus Japan und der Schweiz arbeitet das Dresdner Kabinett seine wenig bekannte Sammlung auf und zeigt viele Werke zum ersten Mal. Die Ausstellung verdeutlicht zugleich den Einfluss der japanischen Arbeiten auf internationale Künstler wie Henri Toulouse-Lautrec, Edvard Munch und Mary Cassatt. Der künstlerische Dialog zwischen Westen und Fernem Osten prägte die Moderne.

„Japan auf Papier“
Kupferstich-Kabinett Dresden
bis 20. September
kupferstich-kabinett.skd.museum

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