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Hypnose in Leipzig: Wege zu mehr innerer Ruhe und Freiheit im Alltag

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Wie so viele suchen auch viele Leipziger zwischen Berufsalltag, familiären Verpflichtungen und ständiger digitaler Erreichbarkeit nach Methoden, die innerlich entlasten. Neben klassischer Psychotherapie, Achtsamkeitstraining und Sport rückt dabei ein Verfahren wieder stärker in den Fokus, das seit Jahrzehnten in der Medizin und Psychologie eingesetzt wird: die Hypnose. In Leipzig hat sich das Angebot in den letzten Jahren stetig entwickelt, sowohl in Praxen für Hypnotherapie als auch bei psychologischen und ärztlichen Anbietern mit entsprechender Zusatzausbildung.

 

Was ist Hypnose und wie wirkt sie?

Hypnose bezeichnet einen veränderten Bewusstseinszustand, der durch gezielte Entspannung und fokussierte Aufmerksamkeit erreicht wird. In dieser Trance treten äußere Reize in den Hintergrund, innere Bilder, Erinnerungen und Empfindungen werden leichter zugänglich. Der Behandler nutzt diesen Zustand, um mit Hilfe von Sprache, sog. Suggestionen, neue Denk- und Verhaltensmuster anzustoßen. Diejenigen, die sich für Hypnose in Leipzig interessieren, können sich an Angeboten orientieren, die sich an den Standards der klinischen Hypnose orientieren. Die Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie sowie die Milton Erickson Gesellschaft geben Richtlinien zur Ausbildung und Praxis vor, an denen sich seriöse Anbieter messen lassen können.
Wichtig ist, dass Hypnose in Deutschland nur von entsprechend ausgebildeten Ärzten, Psychotherapeuten oder Heilpraktikern durchgeführt wird.

 

Ängste, Stress und andere emotionale Belastung

Ein häufiger Grund, warum Klienten eine Hypnosesitzung aufsuchen, sind belastende Gefühle wie Prüfungsangst, Redeangst, Flugangst oder anhaltender Stress. Ziel der Behandlung ist es, die emotionale Reaktion auf bestimmte Situationen zu verändern und Ressourcen im Unterbewusstsein zu aktivieren, die im täglichen Leben ungenutzt bleiben. Hypnosesitzungen dauern in der Regel 60 bis 150 Minuten. Gerade bei einer ursachenorientierten Hypnose, wie sie beispielsweise in der Praxis eingesetzt wird, kann eine Sitzung länger dauern als die häufig genannten 60 bis 90 Minuten. Anamnese und Zielsetzung finden zu Beginn statt, bevor die eigentliche Trancearbeit beginnt. Sie dienen dazu, das gewünschte Ziel der Behandlung festzulegen und die Hypnose entsprechend auszurichten. Ähnlich wie beim Autofahren, bei dem man zunächst das gewünschte Ziel ins Navigationsgerät eingibt und sich anschließend an der Route orientiert, bilden Anamnese und Zielsetzung die Grundlage für den weiteren Behandlungsweg.
Hypnose wird auch bei psychosomatischen Beschwerden wie Schlafstörungen, Reizdarm oder chronischen Schmerzen als ergänzendes Verfahren eingesetzt. Studien zur Hypnoanalgesie (z. B. bei Zahnarztbehandlungen oder in der Geburtshilfe) zeigen positive Effekte auf Schmerzempfinden und Angst. Wo Hypnose alleinige Therapie ist, ist sie keine Ersatzbehandlung zum Arzt, sondern wird begleitend eingesetzt.

 

Rauchentwöhnung und der Umgang mit Süßigkeiten

Die beliebteste Anwendung ist die Raucherentwöhnung. Die Studienlage dazu ist nicht eindeutig und die Überlegenheit der Methode gegenüber anderen ist nicht nachgewiesen. Einzelne Untersuchungen geben Erfolgsquoten zwischen 20 und 50 Prozent nach sechs bis zwölf Monaten an, andere Studien zeigen keinen Unterschied. Mit den neuen S3 Leitlinien zur Tabakentwöhnung wird Hypnose auch hier offiziell als möglicherweise wirksam eingestuft und ergänzend zu verhaltenstherapeutischen Verfahren empfohlen.
Ähnlich verhält es sich bei Ess- und Naschgewohnheiten. Wer regelmäßig zu Schokolade greift, tut dies fast nie aus Hunger. Vielmehr gibt es ein Muster, das mit Stress, Belohnung, Langeweile zu tun hat. In Hypnose wird versucht, die Verknüpfung zu lockern und andere Reaktionen zu verankern. Erfolgreich wird dies vor allem dann sein, wenn es mit Ernährungsberatung oder verhaltenstherapeutischen Elementen kombiniert wird.

Worauf bei der Suche nach einer Praxis geachtet werden sollte

Bei der Wahl eines Anbieters lohnt sich ein prüfender Blick auf einige Kriterien:

  • Nachweisbare Grundqualifikation in Medizin, Psychologie oder Heilkunde
  • eine Hypnoseausbildung mit bescheinigtem Umfang
  • transparente Angaben zu Ablauf, Kosten und Erfolgsaussichten

Seriöse Praxen versprechen keine Wunder, sondern arbeiten mit realistischen Zielen und mehreren Sitzungen. Ein Vorgespräch, in dem Erwartungen besprochen und Kontraindikationen wie schwere psychische Erkrankungen abgeklärt werden, ist Standard. Für viele ist Hypnose ein Werkzeug von vielen, das helfen kann, alte Muster zu hinterfragen und Spielraum in Gedanken und Gefühlen zurückzugewinnen. Wer in Leipzig ein Angebot nutzen möchte, sollte sich Zeit für die Auswahl nehmen, die Qualifikationen prüfen lassen und sich selbst ehrlich fragen, was die Motivation zur Hypnose ist.

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