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Zeiten des Klimawandels
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Herausforderung für alle Beteiligten

Nachhaltigkeit wird für die Mitgliedsunternehmen der IHK zu Leipzig immer wichtiger. Vielen Kammermitgliedern ist es jedoch auch wichtig, dass die geforderten Maßnahmen sie nicht wirtschaftlich überlasten.

Katja Herrfurt
Katja Herrfurt, Geschäftsfeldmanagerin Standortpolitik der IHK zu Leipzig, im Beratungsgespräch © Rico Thumser

Ressourcenschonendes Unternehmertum in Zeiten des Klimawandels ist ein herausragendes Motiv. Das zeigt sich auch bei der IHK zu Leipzig in ihren wirtschaftspolitischen Positionen. Im aktuellen Papier sind seit drei Jahren neben Forderungen zum Umweltschutz explizit Nachhaltigkeitsaspekte vertreten; so etwa „Förderung der Bioökonomie und der Circular Economy“ oder „Ausbau der Abfallwirtschaft hin zur Kreislaufwirtschaft“.

Nachhaltigkeitsaspekte nehmen im unternehmerischen Kontext an Bedeutung zu. IHK-Umweltberater Jörg Schulze

Sorgfaltspflicht bei Lieferketten

„Nachhaltigkeitsaspekte nehmen im unternehmerischen Kontext an Bedeutung zu“, sagt Jörg Schulze, Umweltberater der IHK zu Leipzig. Der 38-Jährige engagiert sich für die IHK zu Leipzig, zum Beispiel beim Forum Nachhaltiges Leipzig und der Umwelt- und Klimaallianz Sachsen. Regionale Unternehmen können einen Beitrag leisten, indem sie Energie sparen, eine attraktive Personalpolitik betreiben oder auf die Lieferkettensorgfaltspflicht achten.

Auch das gesteigerte Bewusstsein der Kunden für Nachhaltigkeitsaspekte führt bei vielen Unternehmen zu einem Wandel – ohne dass der Gesetzgeber dies überhaupt vorgeben müsste. „Nachhaltiges Wirtschaften kann als Weiterentwicklung des IHK-Leitbilds des ehrbaren Kaufmanns gesehen werden“, meint Schulze.

IHK bietet Beratung an

Eine wachsende Zahl an Mitarbeitern der Kammer beschäftigt sich mit Nachhaltigkeitsthemen. So werden Energieberatungen oder Beratungen zur Arbeitskräftesicherung sowie zu den diversen Aspekten der Standortpolitik angeboten. Anfang 2024 richtet die IHK zu Leipzig gemeinsam mit der Handwerkskammer zu Leipzig einen Workshop zum Thema „Nachhaltige Berichterstattung“ aus.

Viele Unternehmen drängen derweil darauf, dass die Nachhaltigkeitsmaßnahmen sie nicht wirtschaftlich überfordern. „Die Balance zwischen Klimaneutralität, gesellschaftlicher Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit“, sagt Schulze, „ist eine Herausforderung für alle Beteiligten.“ Eines ist sicher: Ohne die Wirtschaft mitzunehmen, können die Klimaschutzziele nicht erreicht werden.

Mehr Informationen unter
www.leipzig.ihk.de/umweltberatung

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